Tosende Wellen
schlagen in meiner Brust
das Blut
dem Herzinfarkt entgegen
und meine Lunge beginnt
zu kollabieren.

Der Blick verschwimmt
und haltlose Füße
führen mich
durch Nebel.

Dumpfe Geräusche
und vermischte Grüche
lassen mich würgen.

Ich wanke
mit alkoholisiertem Atem,
ohne getrunken zu haben,
zwischen Tag und Nacht,
gespaltene Haare
verbergen Schlangen,
deren Zischen
in mir
wiederhallt.

Wo Töne
verloren gehen.

©Eva-Maria Obermann

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