Januar

Was ich im Januar lesen soll und was ich lesen werde:

Eine neue Reihe anfangen:  Die Pan Triologie, Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier mit 379 Seiten

Für meine allererste Leseaufgabe überhaupt habe ich mich für den ersten Band der Pan Triologie von Sandra Regnier entschieden. Und so hat mein Lesejahr gleich mal hervorragend angefangen.

Die 18jährige Felicity sieht sich plötzlich mit einer ungewohnten Situation konfrontiert: der neue und überaus gutaussehende Schüler Lee sitzt in jedem Fach neben ihr und fängt an, ihr Avancen zu machen. Dabei mach sie neben ihm keine gute Figur: etwas mollig, mit zerzausten Haaren und nicht immer gewaschen fragt sie sich, was der Neue an ihr findet. Denn immerhin könnte er jede habe. Gerade das stört sie so und sie sieht keine Chance, dass da mehr als Freundschaft passieren kann. Doch plötzlich hat Felicity erschreckend reale Visionen, ihre Mutter will, dass sie den Familienpub übernimmt und Lee macht sie mit ihrem Lieblingsschauspieler bekannt, der sich prompt in sie verguckt zu haben scheint. Kurz, ihr Leben gerät gehörig aus den Fugen. Und als Krönung reist sie von einem Moment zum anderen mit Lee in die Vergangenheit, wo er ihr eröffnet, ein Elf zu sein und als Zeitreiseagent zu arbeiten. (mehr)

 

Einen Liebesroman : Verdammt, er liebt mich von Annemarie Schoenle

Verdammt er liebt mich von Annemarie Schoenle ist mit seinen 231 Seiten kein klassischer Liebesroman, auch wenn es zu Beginn ziemlich danach aussieht. Doch selbst hier ist noch nicht klar, wer eigentlich im Mittelpunkt steht. Die 17jährige Emma, die ihren attraktiven (was auch sonst) Geschichtslehrer Adrian als Deflorationsinstrument nutzen will, ihre Mutter Paula, die in der alltäglichen, leidenschaftslosen Beziehung zu ihrem Mann Gabriel sich selbst verloren hat, Josefine, die sich als Verlobte des bereits erwähnten Geschichtslehrers sieht und dabei auf fliegende Schweine wartet oder etwa der Geschichtslehrer selbst? (mehr)

 

Ein Buch, dessen Umschlag hauptsächlich weiß ist Hoppe von Felicitas Hoppe

Einen Umschlag, der hauptsächlich weiß ist, hat Hoppes Hoppe, so dass ich damit meine zweite Nebenaufgabe von Einmal durchs Regal mit 336 Seiten bewältigen konnte.

Hoppe ist gleichzeitig großartig und furchtbar. Die Autorin steigt ein in eine fiktive Biografie über sich selbst, aber aus der dritten Person. Die Distanz ist großartig gezeigt. Zitate, die mit fh abgekürzt wurden, der Blick von außen, genial gemacht. Und die Frage, ob sie nun über sich selbst schreibt, über ein Leben, das sie nie gelebt hat, aber gern gehabt hätte, oder einfach nur ein „Was wäre wenn“ ausformuliert. Tatsächliche Elemente aus Hoppes Leben werden hierbei als Traumidentität dargestellt. Und eben darum verschwimmt Realität und Fiktion so sehr in diesem Buch. Es könnte den Leser eintauchen lassen in eine fantastische Welt am Rande, oder eben auch in der unsrigen. (mehr)

Außerdem gelesen im Januar mit über 200 Seiten:

Möppelchensex (240 Seiten)

 

Ich freu mich über eure Meinungen