Januar

Neues Jahr, neue Aufgaben. Mit leicht veränderten Regeln geht Einmal durchs Regal in die nächste Runde und ich bin gerne wieder mit dabei. Wichtig ist dieses Jahr: nur eine Nebenaufgabe „muss“ erledigt werden und es gelten nur Bücher mit mindestens 200 Seiten, keine Ausnahmen (bisher galten Bücher ab 190 Seiten). Und schon gibt es auch die ersten Aufgaben für den Januar
Hauptaufgabe: Eine Anthologie
Geschichten der Eva Luna von Isabel Allende mit 364 Seiten
23 Geschichten sind es, eingeleitet durch einen Brief, den der Ehemann Eva Lunas geschrieben hat (im Prinzip also eine Art Prolog). Die Geschichten sind dabei herrlich unterschiedlich. Es sind tragische Liebesgeschichten, wie die der Frau des Richters, die so nüchtern erzählt werden, dass die Liebe eine ganz neue Note erfährt. Aber auch so herzerfüllende Geschichten, wie die von Robert und Anna in Unendliches Leben, in der die Liebe auf eine harte Probe gestellt wird und der Tod nicht das eigentliche Übel ist. Es geht um Rache, um das Erwachsenwerden, um Männer und Frauen, um den Tod und um heimliche Wunder und kleine, magische Erfahrungen. Doch schon die erste Geschichte, Zwei Worte, bezaubert und stimmt ein. Es ist die Geschichte einer Geschichtenerzählerin, die mit geheimen Worten die Macht über einen mächtigen Mann gewinnt und auch sein Herz. (mehr)
Nebenaufgaben:
Einen Teil einer Trilogie
Die Kanguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling mit 272 Seiten
Eines Tages zieht in die Nachbarwohnung des Erzählers ein Känguru ein. Eines das sprechen kann. Und zum Leitwesen des Ich-Erzählers, der wie der Autor selbst heißt, hört es gar nicht mehr damit auf und tauscht die Nachbarwohnung schnell mit einer Hängematte in seinem eigenen Wohnzimmer. Fortan gehört es zum Alltag des Erzählers. Bis die beiden eines Tages ein Detektivbüro gründen und nebenan ein Pinguin namens Moriati einzieht.(mehr)
Ein Buch mit einem blauen Cover
Sieben phantastische Geschichten von Tania Blixen mit 442 Seiten
Die Geschichten befassen sich dabei stets mit der Vergangenheit, nehmen beispielsweise historische Ereignisse wie eine Flut zum Rahmenthema und bauen dabei die Charaktere ungewohnt klar und vielschichtig daneben. Was die Autorin hier in Kurzgeschichten vermittelt, schafft manch anderer Autor kaum in einem ganzen Roman. So erzählen in der ersten Geschichte vier Menschen sich gegenseitig ihre Lebensgeschichten. Kunstvoll aufgebaut ist das Drama jeder einzelnen, erklärt dabei ihre Vergangenheit, wie ihr Schicksal und rückt sie untrennbar zusammen. (mehr)
Was ich außerdem gelesen habe:
Söhne der Wölfin von Taja Kinkel mit 591 Seiten
Jake Djones – Die Dynastie des Bösen von Damian Dibben mit 336 Seiten
Frozen Time von Katrin Lankers mit 304 Seiten
Nebelring, das Lied vom Oxean von Anna Moffay mit 387 Seiten

Ich freu mich über eure Meinungen