Blogtour – "Lana – Schattenbilder" : Raubkatzen

Willkommen zu einer weiteren Blogtour. Heute ist die fünfte Station der Lana – Schattenbilder-Tour. Der fantastische Roman von Annie J. Dean entführt in eine Gegenwelt voller Magie und hat eine starke Protagonistin (hier meine Rezension). Gestern konntet ihr etwas über Platzangst erfahren und morgen geht es bei Worldofbooks um Wahrnehmungsstörungen. Heute aber erzähle ich euch etwas zu Raubkatzen.

Ich liebe Katzen

Foto: Gellinger / pixabay.de
Foto: Gellinger / pixabay.de

Ich liebe Katzen. Mein Haus steht voll von kleinen Katzenfiguren, was meinen Gatten immer wieder ärgert. Es sind aber auch wirklich viele. Kein Bücherregal kommt ohne aus, sogar im Garten habe ich statt Gartenzwergen Katzenfiguren stehen und natürlich durchstreift auch ein Stubentiger unsere vier Wände. In Lanas Geschichte sind es aber nicht nur kleine Hauskatzen, die scheinbar auf Lana hören, sondern auch riesige Raubkatzen. Die Protagonistin schafft es, telepathische Verbindungen zu den gefährlichen Jägern aufzunehmen und erweckt selbst steinerne Löwen zum Leben.

Der König der Tiere steht symbolisch für Macht, Mut, Weisheit und Kraft. Aber er ist auch ein Zeichen der Sonne, des Lebens, der Auferstehung und des Feuers. In Ägypten beispielsweise, wo Katzen als Götter verehrt wurden, galt der Löwe mit der Sonnenscheibe auf den Kopf als Gott Re. Insofern ist Lanas enger Kontakt mit Löwen bezeichnet für den Roman, in dem ihr Kampf gegen dunkle Mächte und ihre eigene Bedeutung als Schützende thematisiert wird.

Foto: Alexay_Fotos / pixabay.de
Foto: Alexay_Fotos / pixabay.de

Die Felidae

Es gibt 36 Katzenarten auf der Welt. Die Felidea. Raubkatzen sind im Grunde alle davon, denn auch unsere Hauskatze ist ein Raubtier, ein Fleischfresser und jederzeit bereit, das unter Beweis zu stellen. Meist meinen wir, wenn wir von Raubkatzen sprechen, aber die Großkatzen. Tatsächlich ist bei dieser Unterscheidung nicht die Größe der Katze entscheidend, sondern ihr Zungenbein, eine morphologische Einteilung also. Der 1,50 m lange Puma beispielsweise kann nicht brüllen und gehört darum nicht zu den Großkatzen, sondern zu den Kleinkatzen.

Die größte Raubkatze der Welt ist der Tiger, Panthera Tigris, der in Asien heimisch ist und bis zu 1,20 m hoch werden kann. Auch Lana trifft auf einen Tiger, auf dem sie problemlos reiten kann. Es gibt fünf Unterarten des Tigers, die alle vom Aussterben bedroht sind. Schuld daran ist der Mensch, der den Lebensraum des Tigers – wie den viele Tiere – einschränkt und die Raubkatze als gefährliche Bestie lange gejagt hat. Der WWF schätzt, dass es weltweit nur noch 3890 freie Exemplare gibt. Ein Grund zur Freude, denn tatsächlich sind dies Zahlen nach oben gegangen, der Bestand nimmt zu. Dennoch ist der Unterschied enorm, wenn die Zahl beispielsweise mit der der Löwen verglichen wird. Vom Panthera Leo gibt es nämlich weltweit noch bis zu 39000 Exemplare.

Einzelgänger und Rudeltier

Foto: strickpunkt / pixabay.de
Foto: strickpunkt / pixabay.de
Foto: WenPhotos / pixabay.de
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Während die meisten Katzen Einzelgänger sind, lebt der Löwe im Rudel. Eigentlich gleicht es mehr einem Harem. Das Löwenmännchen sammelt mehrere Weibchen um sich, die Jagen, Kämpfen und die Jungen großziehen. Das Männchen tritt eigentlich nur auf den Plan, wenn es darum geht, sich fortzupflanzen und den eigenen Rang zu behaupten. Ganz anders beispielsweise der Jaguar, der vor allem auf dem amerikanischen Kontinent zu finden ist. Panthera Onca ist ein knallharter Einzelgänger, der den Schutz der Dunkelheit sucht. Besonders selten ist der schwarze Jaguar. Auch bei ihm sind die typischen dunklen Rosetten auf dem Fell zu erkennen, die Grundfarbe seines Felles ist aber nicht gold-gelb, sondern dunkelbraun bis schwarz.

Ähnlich wie beim schwarzen Leopard, dem schwarzen Panther, wird die dunkle Färbung rezessiv vererbt. Beide Eltern müssen also lediglich das Gen für die dunkle Färbung in sich tragen und weiter vererben. Bekommt dann ein Junges zweimal das rezessive Gen, wird es schwarz. Ein schwarzer Jaguar und auch der Panther können also durchaus „helle“ Eltern und Geschwister haben. Die magische Anziehungskraft dieser Tiere fasziniert immer wieder. Besonders bekannt ist Rilkes Gedicht Der Panther, das nicht nur die Schönheit der Raubkatze zeigt, sondern auch das Leid, hinter Gittern existieren zu müssen.

Mehr als 80 Prozent der Raubkatzen stehen heute auf der Liste der bedrohten Tierarten.

 Vor dem Gewinnspiel gibt es von mir den Blogtourplan im Überblick

29.08. – Vorstellung der Reihe und der Autorin – Lissianna schreibt

30.08. – Lana und das Leben im Internat – Selection Books

31.08. – Gedächtnisschwund – Der Bücherfuchs

01.09. – Platzangst – Zum Wörterbuch hinzufügen

02.09. – Raubkatzen – hier seid ihr

03.09. – Wahrnehmungsstörungen – Blonder Schattens Welt der Bücher

04.09. – Linkin Park – Mein Leben

05.09. – Gewinnspielauslosung  Auf allen Blogs

Gewinnspiel

Annie J. Dean: Lana - SchattenbilderGewinnen könnt ihr bei dieser Blogtour ein Print plus Goodiepaket und 1 ebook im Wunschformat plus Goodiepaket. Beantwortet mir im Kommentar folgende Frage: Welche Raubkatze mögt ihr am meisten und warum? Denkt daran, dass ihr auch bei den anderen Beiträgen kommentieren und Lose für den Gewinn sammeln könnt.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 5.9.2016 um 23:59 Uhr

Kommentare

  1. Pingback: [Blogtour] Lana – Schattenbilder von Annie J. Dean #Tag1

  2. Michelle

    Huhu

    uiiii ein toller Beitrag ich liebe Raubkatzen *_*

    Am liebsten habe ich den schwarzen Panther. Ich finde die schauen so edel und majestätisch aus weiß nicht warum ^^

    Liebe Grüße Michelle

  3. Jenny Siebentaler

    So richtig mögen tu ich von den Wildkatzen keine- doch finde das es alles wunderschöne Tiere sind vor denen man immer Respekt haben sollte, denn sie können unberechenbar sein! Auch heute wieder weiter mein glück fürs Print versuche da ich keine ebooks lesen kann und dies auch beim lesen nicht mag!
    VLG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

  4. Hallo,

    Hauskatzen mag ich nicht so aber bin von den Raubkatzen wie Leopard, Gepard, Tiger und Panther fasziniert. Warum das so ist kann ich nur spekulieren. Ich finde ihre Fellzeichnungen total schön und liebe sie. Zudem sind sie wild, frei und fast unzähmbar. Ich liebe auch Bücher mit Gestaltwandler, die sich in solche Tiere verwandeln.

    Lg Bonnie

  5. Zeilenspringerin

    Hallo,
    Also ich finde Raubkatzen allgemein toll. Zu meinen Favoriten gehören weiß bengalische Tiger und Schneeleoparden. Einfach weil die so majestätische und „selten“ und „besonders“ sind.
    LG Jessy

Ich freu mich über eure Meinungen