Achter Dezember – Das weihnachtliche Interview – Harald Schneider

Harald Schneider ist Krimi-Autor und längst durch seine Palzki-Krimis (Gmeiner Verlag) durfte ihn bereits auf einigen Lesungen erleben, denn sein Kommissar Palzki arbeitet immerhin in Schifferstadt. Auch eine Jugend-Krimi-Reihe von ihm ist sehr beliebt. Für meinen Adventskalender hat er zu einem kleinen Interview zugesagt. Warum er an Weihnachten schon an dem Sommer denkt und warum es unter seinem Weihnachtsbaum nicht so vollgestopft ist, lest ihr hier.

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Autor Harald Schneider (Foto: Gereon Hoffmann)

Schreibtrieb: Überall Schokoladennikoläuse, gebastelte Weihnachtssterne und ein Kopf an Kopf Rennen zwischen „Last Christmas“ und „Jingle Bells“. Wie stehst du zu dem ganzen Weihnachtsrummel?
Harald Schneider: Ignorieren, zumindest weitgehend. Der Weihnachtsmarkt ist okay, nur nicht zu oft.

Schreibtrieb: Und bei den ganzen Leckereien fällt es schon mal schwer, sich zurückzuhalten. Welches ist dein Lieblingsweihnachtsplätzchen?
Harald Schneider: Eindeutig Spritzgebackenes mit Schokoguss. Daneben Dominosteine und Marzipan. Früher gab es Marzipan nur zu Weihnachten. Das war dann der „Leidensweg eines Marzipansüchtigen im Sommer“.

Schreibtrieb: Hast du denn ein Lieblingsweihnachtslied oder –gedicht, das dich so richtig in weihnachtliche Stimmung versetzten kann?
Harald Schneider: Eigentlich nicht. Vielleicht Elvis Presley mit „First Noel“.

Schreibtrieb: Wie verbringst du in der Regel den Heiligen Abend? Unter Freunden oder doch klassisch mit der Familie?
Harald Schneider: Zuhause nur mit Familie ohne Stress. Erst an den Folgetagen rückt die Verwandtschaft an.

Schreibtrieb: Die Geschenke unter dem Baum stapeln sich und die Vorfreude wächst. Was wünschst du dir dieses Jahr besonders?
Harald Schneider: Geschenke bekomme ich seit vielen Jahren auf eigenen Wunsch nicht mehr. Das ist für mich das beste Geschenk …

Schreibtrieb: Und welches Buch (das nicht von dir ist) würdest du als Weihnachtsgeschenk empfehlen?
Harald Schneider: Es ist ein Jugendbuch: Sofies Welt von Jostein Gaarder.

Schreibtrieb: Hat dich das Fest der Liebe denn auch schon einmal zu einem literarischen Erguss inspiriert?
Harald Schneider: Es gibt einen Kurzkrimi „Todsicher kalkuliert“, in dem eine Frau zu Weihnachten ihren unliebsamen Gatten auf überraschende Art und Weise entsorgt.

Schreibtrieb: Auf welches Buch von dir dürfen sich die Leser schon jetzt freuen, obwohl es erst im nächsten Jahr erscheint?
Harald Schneider: Im Februar 2015 erscheint Weinrausch. Hier ermittelt Kommissar Palzki in der Weinszene zwischen Wurstmarkt, Neustadt, einer Nudelfabrik und dem Geilweilerhof bei Landau. Und im Juli 2015 erscheint ein Nibelungenpalzki. Es wird nämlich langsam Zeit, dass der Nibelungenschatz endlich mal gefunden wird!

Dank des Gmeiner Verlags verlose ich heute eine Ausgabe von Harald Schneiders neuem Kriminalroman – mitsamt einem einmaligem Lesezeichen von mir. Ihr wollt beides haben? Dann kommentiert diesen Beitrag heute, am 08.12.2014, zwischen 00:01 und 23:59 Uhr und ihr nehmt an der heutigen Adventskalenderverlosung teil. Viel Glück, viel Spaß und bis morgen 🙂

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