30 Tage, ein Roman

morgen ist es soweit, die Menschen gedenken der Toten, zünden Kerzen an, besuchen Friedhöfe, betrachten Gräber, erinnern sich, trauern und denken nach.

Aber für immer mehr ist der erste November nicht nur Allerheiligen, der Tag nach Halloween, sondern der Begin einer Geschichte. Einer Geschichte, die sie selbst schreiben, in 30 Tagen. Es sind die Anhänger der Novemberschreiber, des NaNoWriMo und ich muss gestehen, dass ich dazu gehöre. Pünktlich um Mitternacht, wenn andere noch zwischen Süßigkeiten und Streichen wählen, tippe ich die ersten Buchstaben, das erste Wort eines neuen Romans. Im November soll er geschrieben werden, 50 000 Wörter in 30 Tagen und Nächten, mein Computer wird mich begleiten, um kostbare Zeit zu sparen und noch wenn ich schlafe, rattert in meinem Kopf der Plot seiner Vollendung entgegen.

Er ist schön, er November, wenn die Tage kälter werden und ich mich dem Schreiben widmen kann, währe da nicht die Uni, die Arbeit, die Familie, … Es wird nicht leicht, aber ich stelle mich erneut der Herausforderungen, nach zwei erfolgreichen Jahren. Jeder Buchstabe zählt, und das Ergebnis steht erst mal im Hintergrund, es geht um das Durchhalten, das Nicht-Aufgeben, Wort für Wort in die Tastatur hauen, die Nachbereitung kommt später sowieso. Macht doch mit! Ein Tagebuch, eine Gedankenreise, eine Idee, die ihr nie zu Ende gedacht habt.

 

Eure Eva

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