(17.12) – Die Spinne – Xenia Jungwirth

Die Spinne ist die zweite Geschichte aus der Mystery Diaries Reihe von Xenia Jungwirths, erschienen bei dotbooks. Mit 61 Seiten genau das richtige für kurzweilige Unterhaltung und frisch erschienen im August 2015.

Titel: Mystery Diaries - Zweiter Roman: Die SpinneBeim Joggen im Park wird Megan von einer Spinne gebissen. Doch die Wunde ist mal verschwunden, mal schmerzt ihr Bein und ist geschwollen. Außerdem sieht Megan plötzlich überall Spinnen, in ihrer Wohnung, in der Uni, in ihren Träumen. Die Spinne verfolgt sie regelrecht. Ihr Freund glaubt ihr einfach nicht und nur ihre Hausärztin geht der Sache auf den Grund.

Diesmal bin ich wirklich begeistert. Den ersten Band fand ich schon gut, aber etwas Romantik-lastig. Das ist hier nicht der Fall. Megans Beziehung spielt zwar eine Rolle, aber keine zu dominante, so dass die Spannung im Vordergrund steht. Und die ist sehr gut ausgebaut. Megans Angst entsteht erst im Verlauf der Geschichte, wächst, wird zu einer richtigen Panik und Hysterie. Dass der Leser dies mit verfolgen kann und dabei Megans Gedankenwelt kennt, feuert die Spannung immer wieder an.

Dabei ist der Stil zielgenau und treffsicher. Ohne unnötige Schnörkeleien, aber keinesfalls kalt und trocken baut die Autorin in wenigen Seiten eine ganze Geschichte auf, der es an nichts fehlt. Dabei eine Identifikationsfigur in der Protagonistin zu schaffen ist nicht leicht, aber erstaunlich gelungen umgesetzt. Selbst die Nebenfiguren bleiben nicht nur eindimensional, sondern entfalten sich, soweit es eben innerhalb der kurzen Geschichte möglich ist.

Begeistert war ich aber vor allem, wie detailliert Megans Panik ausgeführt wird. Ich habe ja so gar keine Angst vor Spinnen, verstand aber sofort Megans aufkeimende Sorge und die Beunruhigung, die sie durch die immer wieder auftauchende (und verschwindende) Wunde erfasst und durch das plötzliche Umgebensein von Spinnen nur noch verstärkt wird. Das ist wirklich toll ausgearbeitet und sofort verständlich. Auch Megans eigene Besorgnis, dass sie verrückt wird, weil sie sich selbst nicht mehr versteht, wird wirklich gut gezeigt.

Gelungen ist auch, dass ihr trotz der Kürze der Geschichte erlaubt wird, einen Irrweg zu gehen und eben nicht geradewegs zum Ziel zu kommen. Das sorgt für einen Überraschungseffekt und mach Die Spinne nicht nur zur seichten Lektüre für zwischendurch. Das wäre auch wirklich schade, denn im zweiten Teil der Mystery Diaries zeigt sich meiner Meinung nach noch viel mehr, was alles in der Autorin steckt und macht die Reihe erst so richtig interessant. Gerne mehr davon!

Der tolle dotbooks Verlag spendiert heute ein ebook des ersten Bandes – Schattenherz – der Mystery Diaries von Xenia Jungwirth. Kommentiert mir einfach, wovor ihr Angst habt, und ihr landet im Lostopf. Ich drück euch die Daumen.

– Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.12.2015 um 23:59 Uhr.
– Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt.
– Nur Teilnehmer mit Wohnsitz in der EU
– Teilnahme ab 18, oder mit Erlaubnis der Eltern
– Keine Barauszahlung des Gewinns.
– Kein Ersatz beim Verlust auf dem Postweg.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend wieder gelöscht.

Kommentare

  1. Karin

    Huhu,

    nun so richtig Angst habe ich eigentlich vor nichts…aber bei bestimmten Sachen beschleicht ´mich halt ein ekel/unangehnemes Gefühl…wie z.B. Vogelspinnen, aber es wäre kein Grund sie deshalb gleich tot zu machen.

    Das Gleiche gibt auch z.B. für Krankheiten, den Tod usw. Der Tod kommt irgendwann (da lässt sich nichts machen, genau wie bestimmte Krankheiten) ist halt so.

    Ekel..Unbehagen, aber keine Angst dafür ist das Leben letztendlich zu schön und wertvoll und nur das zählt finde ich.

    Wenn man dauert nur in Angst vor dem und dem lebt….macht Leben noch keinen Spaß und man hat nur dieses eine Leben.

    Allen einen schönen Tag..LG..Karin…

  2. Rose

    Die größte Angst habe ich vor Schlangen und großen Spinnen. Alle anderen exotischen Tiere machen mir keine Angst, nur Unbehagen rufen manche hervor.

    Angstgefühle oder Beklemmungen bekomme ich auch bei Höhen, die höher als 2m sind…. trotzdem bevorzuge ich Urlaub in den Bergen, wobei ich hohe Gipfel oder schmale Pfade meide. Auch Gondeln kosten mich Überwindung und machen mir Angst. Da gehe ich nur in große Gondeln und geflogen bin ich wegen der Höhenangst auch noch nicht.
    Eine angstfreien Tag wünscht
    Rose

  3. Verena Saile

    Hallo zusammen,
    das ist nicht wirklich schwer. Ich habe furchtbare Angst vor Mäusen und Spinnen. Wenn ich alleine zuhause bin und irgendwo eine Spinne sehe dann kriege ich fast Panikanfälle 🙁
    Das ist echt schlimm.
    Schönen Tag euch noch.
    Gruß Verena

Ich freu mich über eure Meinungen